Wann sollte man den Gartenteich...

Gartenteich

Dein Sortiment jetzt entdecken.

dc-home-top-box-banner-img-background

Wann sollte man den Gartenteich reinigen?
Ein Gartenteich sollte selbstverständlich das ganz Jahr über in Ordnung gehalten werden. Regelmäßig sollten Blätter und Pflanzenreste mit dem Kescher aus dem Wasser gefischt und der Wuchs der Pflanzen um den Teich im Zweifel eingedämmt werden. Auch dem Algenwuchs sollte Beachtung geschenkt werden, um bei zu starkem Algenwuchs eingreifen zu können. Im Herbst kann es durchaus sinnvoll sein den Gartenteich zu reinigen, um den Teich so für den Winter vorzubereiten. Da sich im Winter vermehrt Schlamm und Schlick im Gartenteich sammeln, ist eine Grundreinigung des Teichs im Frühling empfehlenswert. Entfernt man die Schlammschicht aus alten Blättern, Algen und abgestorbenen Pflanzen nicht, kann der Teich schnell kippen sobald es wärmer wird. Es ist also sinnvoll im Frühjahr Algen, Blätter und Pflanzenreste vom Winter aus dem Teich zu entfernen. Teichbelüfter, Filter, Pumpen und Schlammsauger sind sinnvolle Helfer, um den Gartenteich in Ordnung zu halten. Denn selbst in einem stabilen Gartenteich können zu viel Laub und ausufernde Wasserpflanzen für ein Ungleichgewicht sorgen.

Wann muss der Gartenteich erneuert werden?
Bei guter Pflege hält eine Teichfolie bis zu 15 Jahre. Danach wird sie porös und muss erneuert werden. Spätestens dann ist es an der Zeit, den Gartenteich zu erneuern. Bei einem Gartenteich, der nicht gut gepflegt wird, geht die Teichfolie meist viel schneller kaputt und muss ausgetauscht werden. Wer die Form oder Größe seines Teichs verändern möchte, braucht meist auch eine neue Folie und muss somit den gesamten Teich neugestalten. Bevor der Gartenteich neugestaltet werden kann, sollten die Pflanzen und Lebewesen evakuiert und das Wasser abgepumpt werden. Wer die Teichfolie für den neuen Teich nicht mehr gebrauchen kann, entsorgt die gereinigte Folie fachgerecht und schon kann es mit der Neugestaltung losgehen.

Wann kann ein Gartenteich bepflanzt werden?
Wie auch bei Pflanzen, die im Garten gepflanzt werden, sollte bei Teichpflanzen der letzte Frost abgewartet werden. Nach den Eisheiligen im Mai kann der Gartenteich dann nach Lust und Laune bepflanzt werden, ohne dass die Pflanzen noch unter Frost leiden. Bevor es mit dem Bepflanzen losgeht, sollte unbedingt die Wassertiefe an der zu bepflanzenden Stelle im Teich gemessen werden. Für unterschiedliche Wassertiefen eignen sich verschiedene Pflanzen. Es ist also wichtig darauf zu achten, welche Wasserpflanze sich im Flachwasser und welche sich im Tiefwasser wohl fühlt. Am besten werden Wasserpflanzen direkt in einem Pflanzkorb, befüllt mit Teicherde, in den Gartenteich eingesetzt. Kieselsteine beschweren die Teicherde im Pflanzkorb, so dass diese nicht so leicht ausgeschwemmt werden kann.

Wann kann man Fische in den Gartenteich einsetzen?
Generell ist es jederzeit möglich Fische in den Gartenteich zu setzen. Empfehlenswert ist es allerdings, dies im Frühjahr zu tun, damit die Fische ausreichend Zeit haben, sich vor dem nächsten Winter an ihre neue Umgebung zu gewöhnen. Wenn ein Teich gerade erst neu angelegt und bepflanzt wurde, dauert es ca. 12 Wochen, bis die Wasserqualität für das Einsetzen von Fischen optimal ist. Beim Einsetzten der Fische in den Teich ist es wichtig, auf die Bedürfnisse der Fisch zu achten. Es sollten nie zu viele, aber auch nicht nur einzelne Fische in einem Teich angesiedelt werden. Sinnvoll ist es, erst einen Schwarm von einer Art anzusiedeln und mit und mit weitere folgen zu lassen. Damit es im Teich nicht zu voll wird, gibt es eine Faustregel: Ein 10 cm langer Fisch braucht einen Kubikmeter Wasser. Damit sich die Fische langsam an die Wassertemperatur im Gartenteich gewöhnen können, sollten sie erst einmal im Transportbeutel in den Teich gesetzt werden. Sobald sich die Wassertemperatur im Beutel der im Teich angeglichen hat, können die Fische in ihre neue Umgebung entlassen werden.

Wo sollte man am besten einen Gartenteich anlegen?
Bei der Auswahl des perfekten Platzes für den Gartenteich gibt es einiges zu beachten: Sonne, Schatten, Bäume… Der optimale Platz für einen Gartenteich ist im Halbschatten, aber nicht zu nah an Bäumen und Sträuchern. Wenn sich das Wasser im Sommer zu sehr erwärmt, wird der Algenwuchs gefördert und der Teich benötigt wesentlich mehr Pflege. Abgesehen davon mögen Fische es auch gerne mal schattig, um sich auszuruhen. Zu nah an Bäumen sollte ein Gartenteich aber auch nicht positioniert werden, da sonst im Herbst viel Laub im Teich landet, dass zwar beim verrotten viele Nährstoffe abgibt, welche aber wiederum den Algenwuchs fördern. Außerdem können Wurzeln von zu nahe stehenden Bäumen die Teichfolie beschädigen. Natürlich ist es auch möglich, einen Teich in der Sonne zu platzieren, wenn es keinen passenden, schattigen Platz im Garten gibt. In dem Fall sollte der Teich mit passenden Pflanzen in direkter Ufernähe beschattet werden. Empfehlenswert sind hier Bambus oder Schilf. Bei beiden Pflanzen ist es zwingend notwendig, eine sogenannte Rizomsperre einzubauen. Rizome sind die starken Wurzeln von Schilf und Bambus, die der Teichfolie sehr gefährlich werden können.

Warum springen Fische im Gartenteich?
Wenn Fische aus dem Wasser springen, sieht das immer spektakulär aus. Die Gründe dafür können ganz unterschiedlich sein. Beim Sprung aus dem Wasser schnappen die Fische zum Beispiel häufig nach Insekten, um sich zu ernähren. Auch kann es sein, dass der springende Fisch auf der Flucht vor Fressfeinden ist und möglichst schnell verschwinden möchte. Es gibt sogar Fischarten, die sich durch den Aufprall auf der Wasseroberfläche von Bakterien befreien. Auch in Aquarien kommt es vor, dass Fische aus dem Wasser springen. Das passiert allerdings meist, wenn die Fische erschreckt werden oder etwas mit der Wasserqualität nicht stimmt. In letzterem Fall sollte das Wasser zeitnah überprüft werden.