Wie groß sollte ein...

Kleintiere

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Wie groß sollte ein Kaninchenstall sein?
Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e. V. hat Mindestgrößen für Kleintierställe festgelegt. Bei Kaninchenställen ist die Größe des Stalls noch abhängig von der Größe des Kaninchens. Zwergkaninchen, die nur knapp 1 kg wiegen, brauchen einen Käfig, der mindestens 65 x 70 x 50 cm groß ist. Kleine Kaninchenrassen, die zwischen 2 kg und 3,25 kg schwer werden, benötigen schon etwas mehr Platz. Hier sollten die Mindestmaße des Käfigs 70 x 75 x 60 cm sein. Die mittelgroßen Kaninchenarten wiegen mehr als 3,25 kg und benötigen eine Käfiggröße von mindestens 85 x 80 x 60 cm. Ab 5,5 kg ist dann die Rede von großen Kaninchen. Für diese Kaninchenarten wird mindestens ein Käfig mit den Maßen 110 x 80 x 70 cm benötigt. Sollen mehr Kaninchen in einem Käfig gehalten werden, muss der Käfig selbstverständlich dementsprechend größer sein.

Was ist beim Kaninchenstall zu beachten?
Neben der nötigen Mindestgröße, sollten Kaninchenställe möglichst artgerecht gestaltet sein. In ihrer natürlichen Umgebung buddeln, rennen, hoppeln und klettern Kaninchen auf der Suche nach Essbarem und zum Ausbau ihrer Höhlen. Die aktiven Tiere benötigen also ausreichend Auslauf und ein abwechslungsreiches Gehege mit vielen Möglichkeiten sich zu beschäftigen und zu verstecken. Außerdem muss sichergestellt sein, dass der Kaninchenstall aus- und einbruchsicher ist, um die Kaninchen von ungeliebten Besuchern zu schützen. Da Kaninchen von Natur aus einen warmen und weichen Untergrund mögen, ist es empfehlenswert, den Käfig mit einer Lage Zeitungspapier auszulegen und diese dann mit ausreichend Streu zu bedecken. Folgende Utensilien sollten auf jeden Fall in einem Kaninchenstall sein: Ein Haus zum Verstecken, eine Tränke, ein Futternapf, eine Heuraufe und regelmäßig wechselndes „Spielzeug“ wie zum Beispiel Nageholz, ein Laufrad oder eine Buddelkiste. Je nach Größe und Ausstattung variieren die Kosten für einen Kaninchenstall.

Wann sollte man einen Hamsterkäfig reinigen?
Es ist sinnvoll, im Wechsel einmal jede Woche den halben Hamsterkäfig zu reinigen, so dass der Hamster während der Reinigung in seiner gewohnten Umgebung bleiben kann. Beim Saubermachen des Käfigs wird das Streu ausgewechselt sowie die Seitenteile und der Boden des Käfigs ausschließlich mit Wasser gereinigt. Größere Hamsterkäfige müssen nicht ganz so häufig gereinigt werden. Eine gründliche Reinigung des Hamsterkäfigs sollte am besten zweimal pro Jahr durchgeführt werden. Auch hierbei sollte der Käfig möglichst nur mit Wasser und nicht mit scharfen Reinigungsmitteln geputzt werden. Falls nötig können Essig oder Zitronensaft zum Einsatz kommen. Während der ganze Käfig saubergemacht wird, sollte der Hamster am besten an einem ruhigen und für ihn sicheren Ort untergebracht werden, um nicht unnötig Stress zu verursachen.

Warum quieken Hamster?
Hamster quieken, wenn sie Angst haben. Ein ängstlicher Hamster drückt sich zudem meist auch noch möglichst flach auf den Boden. Es ist empfehlenswert, den Hamster dann in Ruhe zu lassen und ihm den Rückzug an einen sicheren Ort zu ermöglichen. Ein Umgebungswechsel kann die kleinen Tiere oft ängstigen und sie benötigen eine ausreichende Eingewöhnungszeit, um sich in ihrer neuen Umgebung sicher zu fühlen. Hamster sind Einzelgänger. Wenn sie doch zu mehreren gehalten werden, kann es zu Rivalitäten kommen. Bei Rivalitäten kommt es zu erhöhtem Stress und die Hamster quieken.

Was fressen Meerschweinchen
Die Pflanzenfresser sind richtige Nimmersatte. Täglich essen Meerschweinchen bis zu hundert keine Mahlzeiten. Frisches Heu und sauberes Wasser gehören zur Grundausstattung eines Meerschweinchengeheges. Außerdem sollten Meerschweinchen morgens und abends eine gute Portion Frischfutter bekommen. Dieses Futter sollte abwechslungsreich sein und kann aus verschiedenen Pflanzen bestehen. Meerschweinchen mögen Gras und Wiesenpflanzen, aber auch alle Obst- und Gemüsesorten sowie Zweige und Kräuter. Auch Saaten und getrocknete Kräuter passen gut auf den Speiseplan der Meerschweinchen. Es sollte immer so viel gefüttert werden, dass bei der folgenden Fütterung noch etwas übrig ist. Damit Meerschweinchen ausreichend trinken, ist ein Wassernapf empfehlenswerter als eine Tränke.

Wie groß muss ein Rattenkäfig für zwei Ratten sein?
Ratten brauchen viel Bewegung und ausreichend Platz, da sie, mit Schwanz gemessen, doch ziemlich lange Tiere sind. Da Ratten Rudeltiere sind, empfiehlt sich die Haltung von mindestens drei Ratten. Die Fläche eines Rattenkäfigs sollte mindestens einen halben Quadratmeter betragen. Der Käfig sollte mindestens einen Meter hoch sein. Empfehlenswert sind eine Mindestlänge von 80 cm und eine Breite von mindestens 50 cm.

Wie oft sollte man Rattenkäfig reinigen?
Da Ratten ihr Revier mit Urin markieren, ist es empfehlenswert, den Käfig ein- bis zweimal pro Woche zu reinigen, damit sich keine unangenehmen Gerüche bilden. Während der Reinigung sollten die Ratten an einem sicheren Ort, zum Beispiel in ihrer Transportbox untergebracht sein. Die gesamte Streu sollte entfernt werden und der Käfig sowie die Einrichtungsgegenstände, wie bei allen anderen Kleintieren am besten, ausschließlich mit Wasser ausgewaschen werden. Wenn nötig kann ein wenig Essig oder Zitronensaft hinzugefügt werden. Eine Desinfektion ist nur dann nötig, wenn eine der Ratten krank oder gestorben ist.

Was sind Kleintiere?
Als Kleintiere werden alle Haustiere bezeichnet, die nicht als Nutztiere gehalten werden. Dazu zählen Vögel, Nagetiere, wie Kaninchen und Meerschweinchen, kleine Reptilien, wie Echsen und Chamäleons, Hauskatzen und -hunde. Also Tiere, die Gefährten der Menschen sind und nicht zur wirtschaftlichen Nutzung gehalten werden.

Wo schlafen Rennmäuse?
In der freien Wildbahn schlafen Rennmäuse in ihren Erdhöhlen und auch als Haustiere bauen sie sich kuschelige Schlafnester. Hierfür suchen sie sich eine Röhre oder Höhle und polstern diese so lange mit selbstgeschredderten Materialien aus, bis sie so richtig gemütlich ist. Auch wenn es sehr warm ist, schlafen Rennmäuse am liebsten eng aneinandergeschmiegt. Sollte sich dieses Schlafverhalten plötzlich ändern, steht vielleicht Nachwuchs ins Haus oder die Mäuse haben sich gestritten.